Spezialitäten aus dem Vogtland
Die Zeit läuft im Sauseschritt und das Jahr wird sich dem Ende neigen. Sie werden sich bestimmt Gedanken machen, wie Sie einem lieben Menschen Dank, Anerkennung oder Sympathie mitteilen können. Das Stollengeschenk drückt aus, was Worte manchmal nicht mitteilen können. Sie wissen doch “Liebe geht durch den Magen”.
So entschieden die Bäcker bereits vor über 600 Jahren, daß der Stollen ein würdiges Geschenk sei und bedankten sich damit bei den Fürsten und Bischöfen für das durch sie verliehene Innungs- und Zunftprivileg. Im Laufe der Geschichte geriet dieser Brauch in Vergessenheit und wäre fast verschwunden gewesen, wenn … ja, wenn er nicht wieder entdeckt und immer beliebter geworden wäre.

Historisches vom Christstollen
Der Christstollen ist ein typisches Weihnachtsgebäck, er er versinnlicht ein Wickelkind. Die ersten urkundlichen Nachrichten über das Stollenbacken gehen auf das Jahr 1329 zurück, als Bischof Heinrich die Naumburger Bäcker in einem Privilegium verpflichtete, ihm und seinen Nachfolgern am Christabend zwei lange Weizenbrote, Stollen genannt, zu zinsen. Der Stollen war ursprünglich in Norddeutschland, Böhmen, Franken und vor allem in Sachsen beheimatet.
Legendäre Berühmtheit hat z.B. der Christstollen des Bäckers Zacharias erlangt. Er buck im Jahr 1730 für August den Starken einen Stollen von etwa 10 Metern Länge.
Auch ein guter Teil Aberglaube ist mit diesem Gebäck verbunden. Vom guten Gelingen des Stollens hing für das ganze Jahr viel ab. Wurde “schliff” (glitschig) gebacken, dann bedeutete dies eine kommende Mißernte. Zerbrach er gar, so war es das untrügliche Zeichen für ein Kommendes Unglück.
Auch ist heute noch die Meinung vertreten, daß man von mindestens sieben verschiedenen Familien den Stollen kosten soll.
Wir backen für Sie folgende Stollensorten:
Butterstollen
Rumstollen
Mandelstollen
Diätstollen
Lebkuchen
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